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Interview mit Frau Dr. Thiele - Verein für hallische Stadtgeschichte e.V.

Interview vom 26.10.2016

Schriftliches Interview mit Frau Dr. Thiele, Vorstandsmitglied des Vereins für hallische Stadtgeschichte e.V.

Frau Dr. Thiele, Sie sind langjähriges Vorstandmitglied im Verein für hallische Stadtgeschichte e.V.. Können Sie den Verein bitte kurz vorstellen?

Unser Verein begeht 2016 das 15. Jahr seines Bestehens. Er wurde 2001 gegründet, um Forschungen zur Stadtgeschichte zu bündeln bzw. anzuregen, den Austausch zu fördern und das Bewusstsein der Hallenser für die Geschichte ihrer Stadt zu stärken. Wir haben aktuell etwa 170 Mitglieder, erreichen in unseren Veranstaltungen aber weitaus mehr Menschen. Ich persönlich kam als Studentin dazu.

Gibt es diese Jahr noch besondere Veranstaltungen, die die Leser (natürlich kostenlos) besuchen sollten?

Gerade hat unser "Stadtgeschichts-Herbst" begonnen. Schon am 10. Oktober wird unser "Forum Junge Stadtgeschichte" in den Franckeschen Stiftungen stattfinden, dann spricht am 24. Oktober das Vorstandsmitglied Dr. Michael Ruprecht zu "Stiftungen im vorreformatorischen Halle". Dies ist eine Art "Vorgucker" auf den diesjährigen 17. Tag der hallischen Stadtgeschichte (gleichzeitig Tag der Landesgeschichte) am 5. November, der sich "Klöstern in Stadt und Land" widmen wird. Er findet im Löwengebäude am Universitätsplatz statt, dort, wo einst das Franziskanerkloster Halles stand. Interessenten sind immer willkommen! Auf unserer Homepage www.stadtgeschichte-halle.de finden sich alle wichtigen Informationen.

Gibt es schon Pläne für das nächste Jahr und was werden voraussichtlich die Highlights 2017 werden?

Unser Schwerpunkt im kommenden Jahr wird „Stadt und Universität“ sein, da 1817 die Universität Wittenberg mit der Universität Halle vereinigt wurde, mit nicht unerheblichen Auswirkungen auf die Stadt. Dann wollen wir auch den Amtsstädten Neumarkt und Glaucha Aufmerksamkeit schenken, da sie im selben Jahr 1817 der Stadt Halle "eingemeindet" wurden. Und das 500jährige Reformationsjubiläum werden natürlich auch wir nicht ganz ausblenden.

Der Verein publiziert verschiedene Bücher und auch im Kulturfalter. Können Sie die Publikationen kurz vorstellen?

Ein wichtiger, sozusagen der "dauerhafte" Teil unserer Arbeit ist die Betreuung zweier Buchreihen: Die "Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte", meist mit den Ergebnissen des jährlich Anfang November von uns durchgeführten Tages der hallischen Stadtgeschichte - z.B. zuletzt zur Archäologie in Halle, zur Musikgeschichte der Stadt oder ganz aktuell zu politischen Denkmälern im Stadtbild - und das "Jahrbuch zur hallischen Stadtgeschichte" mit sehr verschiedenen Inhalten, vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Und schließlich erscheint monatlich im kostenlosen Magazin "Kulturfalter" eine Doppelseite zu jeweils einem stadtgeschichtlichen Thema.

Obwohl jeder Interessierte die Veranstaltungen kostenlos besuchen, die Bücher im Buchhandel kaufen kann, sucht der Verein immer nach Unterstützung in Form von neuen Mitgliedern. Was müssen Leser tun und beachten, wenn sie ein Mitglied des Vereins werden wollen? Welche Vorteile hat eine Mitgliedschaft?

Die Mitgliedschaft in einem Verein signalisiert immer eine bestimmte Verbundenheit mit einer Idee oder einem Ziel, daher stärken viele Mitglieder natürlich den Rücken des ehrenamtlich tätigen Vorstandes in seinen Bemühungen. Aber es gibt natürlich auch rein praktische Vorteile, bei uns Mitglied zu sein: Wir versuchen, ein lebendiges Vereinsleben und Geselligkeit zu pflegen und ein Forum für den Austausch zu bieten. Außerdem gibt es eine Form der Mitgliedschaft, bei der man die "Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte" gegen einen geringen Aufpreis mitbezieht.

Frau Dr. Thiele, gibt es etwas was Sie am Standort Halle besonders mögen?

Ich mag an Halle die alte Bausubstanz und die jungen Leute, die im Stadtbild zu entdeckenden vielen Brüche und Schichten - und das Grün, das vieles "gnädig" überdeckt. Mein Eindruck: Mit Halle wird man nie "fertig"...

Was würden Sie Besuchern der Stadt unbedingt zeigen oder empfehlen sich anzusehen?

Als Expertin für die Zeit Halles als Residenzstadt fühle ich mich natürlich zwischen Moritzburg und Residenz, zwischen Friedemann-Bach-Platz und Domplatz, sehr zuhause. Meine Empfehlung im Sommerhalbjahr: ein Besuch des "Doms"! 

Frau Dr. Thiele, vielen Dank für das Interview.


Interview mit Frau Dr. Thiele vom Verein für hallische Stadtgeschichte e.V.

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