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Der Dom zu Halle (Saale) am Domplatz

Dom Halle (Saale)

Der Dom ist am Domplatz neben der Neuen Residenz gelegen. An seiner Rückseite fließt ein Nebenarm der Saale, der Mühlgraben. Er ist direkt an die ehemalige Stadtmauer gebaut.

Der Domplatz in Halle (Saale)
Domplatz Halle (Saale)

Der hallesche Dom wurde im Stil der Spätgotik bzw. Frührenaissance erbaut und ist das älteste vorhandene Kirchengebäude in Halles Altstadt. Doch eigentlich ist die Bezeichnung Dom nicht richtig, denn Halle war nie Sitz eines Bistums. Da aber die Erzbischöfe von Magdeburg hier als Landesherren der Stadt residierten entstand dieser Name.

Ende des 13. Jahrhunderts wurde dieses Gebäude als schlichte Klosterkirche "St. Pauli zum heiligen Kreuz" der Dominikaner errichtet. Der Bau des Klosters erfolgte von 1271 bis ca. 1330 nach den Regeln der Mönche des Bettelordens ohne Turm und Querschiff. Bereits 1283 wurde die Kirche geweiht.

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Kardinal Albrecht von Brandenburg

1520 erhob Kardinal Albrecht von Brandenburg die Kirche zur Stiftskirche und wünschte später darin begraben zu werden. Als mächtigster Kirchenfürst seiner Zeit ließ Kardinal Albrecht die Kirche prächtig Um- und Ausbauen. 1523 wurde die Kirche neu geweiht. Vermutlich entstand schon zu dieser Zeit die Bezeichnung Dom.

Dom Halle (Saale) und Mühlgraben vom Robert-Franz-Ring
Dom Halle (Saale)

Kardinal Albrecht stattete den Dom auch innen reichlich aus. Unter Anderem mit dem "Halleschen Heiltum", die umfangreichste und wertvollste Reliquiensammlung Deutschlands. Die Sammlung umfasste bis zu 20.000 Reliquien. Diese standen im direkten Zusammenhang mit dem Ablasshandel und der Reformation.

Die Zeit der Reformation und danach

Im Zuge der Reformation verließ Kardinal Albrecht 1541 die Stadt und nahm die gesamte bewegliche Innenausstattung mit nach Aschaffenburg, wo sie sich bis heute befindet. Bis 1561 war die Kirche dann wieder im Besitz der Dominikaner. Im 17. Jahrhundert wurde sie als Hof- und Schlosskirche genutzt. Seit 1688 nutzt die evangelisch-reformierte Gemeinde den Dom. 1702/1703 war Georg Friedrich Händel als Organist für ein Jahr auf Probe angestellt. Die Orgel auf der er spielte wurde 1851 durch eine neue ersetzt. 1996 bis 2005 wurde der Dom von Grund auf saniert.

Adresse

Evangelisch-reformierte Domgemeinde Halle
Kleine Klausstraße 6
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 / 2021379
Fax: 0345 / 2021329

Internet: www.ekm-reformiert.de/domgemeinde-halle-startseite/

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober: Dienstag bis Samstag von 11 - 17 Uhr und nach Vereinbarung.

November bis April: Dienstag bis Samstag von 13 - 16 Uhr und nach Vereinbarung.

Weitere Adressen am Domplatz

Am Domplatz befindet sich auch das Restaurant Dompfaff, der Brunnen Lebenskreis, die Neue Residenz und der "Verein Freunde der Bau- und Kunstdenkmale Sachsen Anhalt e.V.".

Der Domplatz in Halle (Saale) mit Brunnen Lebenskreis
Der Domplatz in Halle (Saale) - Brunnen Lebenskreis

Parkmöglichkeiten und Öffentliche Verkehrsmittel

Das Parken ist in der Tiefgarage Händelhauskarree möglich. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Dom. Am Friedemann-Bach-Platz stehen weitere kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.

Mit der Straßenbahn ist der Dom am kürzesten vom Hallmarkt oder Haltestelle Neues Theater (Große Ulrichstraße) zu erreichen.

Karte Dom Halle


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Weitere Bilder des Dom Halle

Neue Residenz und Dom Halle
Neue Residenz und Dom Halle

Domplatz Halle (Saale)
Der Domplatz in Halle (Saale) - Im Hintergrund Restaurant Dompfaff


Weiterführende Informationen

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