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Inhaltsverzeichnis

    Reichardts Garten in Halle (Saale); Spielplatz; Blick zur Seebener Straße

    Reichardts Garten

    Stadtteil: Giebichenstein
    Straße: Seebener Straße (ca. Nummer: 180) / Ecke Wittekindstraße
    PLZ: 06114
    Parken: Seebener Straße 195; Wittekindstraße; Emil-Eichhorn-Straße
    Nächste Haltestelle: "Burg Giebichenstein" (Straßenbahn); "Emil-Eichhorn-Straße" (Straßenbahn)

    Beschreibung

    Reichardts Garten ist nach dem Komponisten Johann Friedrich Reichardt benannt. Entstanden Ende des 18. Jahrhunderts als Privatgarten, im Stil eines englischen Landgartens und ungefähr 3 Hektar groß. Durch berühmte Gäste der damaligen Zeit (Goethe, Novalis, Eichendorff, Tieck, Jean Paul, Achim von Armin, Brentano, Schleiermacher (Prof. der Theologie), Steffens (Prof. der Mineralogie), Wackenroder, Reinhold und Georg Forster (Weltumsegler),  Friedrich Schlegel, Prinz Ferdinand von Preußen) wurde der Garten weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Als "Herberge der Romantik" ist er Teil der deutschen Literaturgeschichte.

    Zahlreiche Wege und Treppen (bedingt für Kinderwagen und Rollstühle geeignet) führen an vielen Denkmälern vorbei.

    Geschichtliches

    1794 kaufte Reichardt das Bauerngut. Er begann sofort das Gelände umzugestalten. Im Jahre 1800 war der Garten in großen Teilen fertig. 1806 musste Reichardt vor Napoleon fliehen. Seit 1844 ist das Gelände in staatlichen Besitz. Seit 1902 besitzt es die Stadt Halle und gab es als Bürgerpark frei für die Öffentlichkeit.

    Die Wohngebäude des ehemaligen Anwesens sind seit der Einführung der elektrischen Straßenbahn nicht mehr vorhanden.

    Goehte über Reichardt und die "Herbege der Romantik":

    in dem höchst gefälligen Familienkreis in einem romantisch gelegenen Aufenthalt

    Quelle: Die Stadt Halle; Von den Anfängen bis 1930; Baron von Schultze-Gallera

    Anlagen (Auswahl)

    • Elfen-Spielplatz
    • Goehte-Bank
    • Reichardt-Büste
    • Nachtigallenstein
    • Steintisch
    • viele alte und seltene Bäume
    • gepflegte Beete

    Wer war Johann Friedrich Reichardt?

    Reichardt lebte von 25. November 1752 (geboren: Königsberg in Preußen) bis 27. Juni 1814 (gestorben: Giebichenstein, heute Halle). Er war Salinedirektor, Kapellmeister und Komponist. Sein Grab befindet sich auf dem Hof der Kirche St. Bartholomäus (etwas südwestlich vom Garten - durch den Park erreichbar). 

    Neben zahlreichen Schriften veröffentlichte Reichardt auch Opern, Lieder und Instrumentalwerke.

    Öffnungszeiten

    Der Park "Reichardts Garten" ist ganzjährig rund um die Uhr frei zugänglich.

    Karte Reichardts Garten


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